scheiterten bereits beim Versuch
Im Jahr 2024 kam nahezu die Hälfte der registrierten Taten nicht über das Versuchsstadium hinaus.
Offizielle Zahlen, verständlich eingeordnet – ergänzt um seriöse Informationen zu den möglichen psychischen Folgen eines Einbruchs.
Offizielle Polizeidaten zeigen, warum wirksamer Einbruchschutz wichtig bleibt. 2025 stiegen die erfassten Fälle gegenüber 2024 wieder an.
2026: Noch keine vollständige Jahresstatistik verfügbar.
Im Jahr 2024 kam nahezu die Hälfte der registrierten Taten nicht über das Versuchsstadium hinaus.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Quote um 3,1 Prozentpunkte.
So hoch war der landesweit registrierte Schaden durch Wohnungseinbrüche.
Einordnung: Sicherungstechnik, richtiges Verhalten und eine aufmerksame Nachbarschaft können dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern. Die Zahlen beziehen sich auf ganz Baden-Württemberg und stellen keine individuelle Gefahrenprognose dar.
Ein Einbruch verletzt die Privatsphäre und kann das Gefühl von Sicherheit in den eigenen vier Wänden nachhaltig erschüttern. Die Polizeiliche Kriminalprävention weist darauf hin, dass diese Belastung für Betroffene oftmals schwerer wiegt als der materielle Schaden.
In der zugrunde liegenden Betroffenenbefragung berichteten Frauen häufiger von Unsicherheit und Ängsten als Männer. In der von AXA aufgegriffenen Auswertung gaben 50 % der Frauen an, sich durch Erniedrigung und Machtlosigkeit im Innersten getroffen zu fühlen – besonders, wenn Kinder im Haushalt lebten. Zum Vergleich bezeichneten sich 35 % der Männer als verunsichert.
Langfristige Folgen sind möglich: Fast ein Viertel der Befragten hätte nach dem Erlebnis am liebsten den Wohnort gewechselt; beinahe 10 % taten dies, sofern es finanziell möglich war. Reaktionen fallen individuell unterschiedlich aus. Anhaltende Angst, Schlafprobleme oder starke Belastung sollten ernst genommen und bei Bedarf professionell begleitet werden.
Die Prozentwerte stammen überwiegend aus der KFN-Betroffenenbefragung „Wohnungseinbruch: Tat und Folgen“ von 2014 mit Befragten aus fünf deutschen Großstädten. Sie beschreiben die untersuchte Stichprobe und sind keine individuelle medizinische Prognose.